Digitaler Produktpass: Warum Unternehmen jetzt ihre Produktdaten vorbereiten sollten

Mit dem Digitalen Produktpass (DPP) wird Transparenz entlang des gesamten Produktlebenszyklus künftig deutlich wichtiger.

Die EU-Ökodesign-Verordnung, auch ESPR, schafft dafür den regulatorischen Rahmen. Ziel ist es, Informationen zu Nachhaltigkeit, Materialien, Herkunft, Reparaturfähigkeit und weiteren produktbezogenen Daten digital verfügbar zu machen.

Für viele Industrieunternehmen bedeutet das:

Produktdaten müssen nicht nur vorhanden sein, sondern strukturiert, aktuell und zuverlässig abrufbar bleiben. Genau hier setzt die ENTIAC GmbH an.

Als Systemhaus der ZWF IT GROUP verbindet ENTIAC ERP-Kompetenz mit Auto-ID-, RFID- und MDE-Lösungen für Produktion, Logistik und Intralogistik.

Mehr als ein digitales Etikett:

Der Digitale Produktpass ist weit mehr als ein QR-Code oder RFID-Tag am Produkt.

Entscheidend ist die Datenbasis dahinter:

Informationen aus ERP-Systemen, Lieferketten, Materialstammdaten, Fertigung und Service müssen sinnvoll miteinander verbunden werden.

ENTIAC beschreibt den DPP deshalb als Zusammenspiel aus zwei zentralen Komponenten:

dem ERP-System als „Single Source of Truth“ und Auto-ID- bzw. RFID-Technologien als Verbindung zwischen physischem Produkt und digitalem Datensatz.

Warum RFID für den Digitalen Produktpass relevant ist:

Im industriellen Umfeld reicht ein klassischer Code am Produkt nicht immer aus. Staub, Verpackungen, große Stückzahlen oder anspruchsvolle Produktionsumgebungen können das Auslesen erschweren.

RFID bietet hier wichtige Vorteile:

Tags können ohne direkten Sichtkontakt gelesen werden, mehrere Objekte lassen sich gleichzeitig erfassen und eindeutige IDs unterstützen Rückverfolgbarkeit sowie Fälschungsschutz.

Damit wird RFID zu einem praktischen Bindeglied zwischen Produkt, ERP-System und digitalem Produktpass.

Daten sauber strukturieren – bevor die Pflicht kommt.

Unternehmen sollten den Digitalen Produktpass nicht erst dann angehen, wenn konkrete branchenspezifische Anforderungen verpflichtend werden. Die ESPR sieht eine schrittweise Einführung für verschiedene Produktgruppen vor; für Batterien gilt ein digitaler Batteriepass ab Februar 2027 bereits als konkreter Anwendungsfall.

Wer früh startet, kann Datenqualität, Prozesse und Systemlandschaft rechtzeitig prüfen. Dazu gehören unter anderem:

  • Material- und Stücklistendaten
  • Lieferanteninformationen
  • Zertifikate und Nachweise
  • Produktidentifikation
  • Lebenszyklus- und Nachhaltigkeitsdaten
  • Schnittstellen zwischen ERP, Produktion und Logistik

 

Vom Pflichtprojekt zum Wettbewerbsvorteil:

Richtig umgesetzt, ist der Digitale Produktpass nicht nur eine regulatorische Aufgabe. Er kann Unternehmen helfen, Prozesse transparenter zu machen, Rückverfolgbarkeit zu verbessern, Serviceinformationen bereitzustellen und Kreislaufwirtschaft praktisch umzusetzen.

Für Kunden, Partner und Behörden entsteht mehr Transparenz. Für Unternehmen entsteht die Chance, bestehende Daten besser zu nutzen und digitale Prozesse nachhaltiger aufzustellen.

ENTIAC als Partner für DPP, RFID und ERP-Integration:

ENTIAC unterstützt Unternehmen dabei, die technische Brücke zwischen physischen Produkten und digitalen Informationen zu schaffen. Mit Erfahrung in Infor CloudSuite, Auto-ID, RFID und mobiler Datenerfassung begleitet ENTIAC Unternehmen bei der Digitalisierung von Produktion, Logistik und Intralogistik.

Der Digitale Produktpass zeigt: Zukunftsfähige IT beginnt nicht erst beim fertigen Pass, sondern bei sauberen Daten, integrierten Systemen und klaren Prozessen.

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